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Archive for the 'Allgemein' Category

Selbstbewusstsein – 6 Tipps für den Alltag

Selbstbewusstsein – 6 Tipps für den Alltag

Ja, es ist wahrlich eine Kunst, sich selbst zu lieben und achtsam und barmherzig mit sich selbst umzugehen. Mangelndes Selbstbewusstsein ist leider für viele Menschen ein Problem.
Aber es gibt kleine Tricks und hilfreiche Tipps zum Thema Selbstbewusstsein, die man im Alltag anwenden kann und die, regelmäßig und konsequent angewandt, eine Stärkung des Selbstbewusstseins erzielen können:

  • 1. Tipp für mehr Selbstbewusstsein: Sich jedes Mal, wenn man sich im Spiegel sieht, anlächeln und dabei versuchen, ein wohlwollendes, herzliches und liebevolles Gefühl für das Gesicht dort im Spiegel zu entwickeln. Kritisierende, verletzende und herabsetzende Gedanken sofort stoppen und durch etwas liebevolles, positives und nettes ersetzen.
  • 2. Tipp für mehr Selbstbewusstsein: Eine Liste mit positiven Eigenschaften machen und diese Liste täglich durchlesen. Auf dieser Liste müssen mindestens 10 Eigenschaften und Merkmale stehen, die Sie an sich selbst mögen.
  • 3. Tipp für mehr Selbstbewusstsein: Menschen mit wenig Selbstbewusstsein haben häufig in der Kindheit die Erfahrung gemacht, dass sie nur geliebt und geschätzt werden, wenn sie gute Leistungen erbringen. Daher identifizieren sie sich auch als Erwachsene ausschließlich über ihre erbrachten Leistungen. Wenn die Leistungen nicht gut genug ausfallen, sinkt automatisch der Selbstwert. Machen Sie sich daher etwas wichtiges klar: Jeder Mensch hat den gleichen Wert. Wenn jemand schneller laufen kann, dann ist er ein besserer Läufer als Sie. Wenn er die Beförderung erhalten hat, um die Sie sich ebenfalls beworben haben, dann hat er mehr Berufserfahrung, ist ehrgeiziger, skrupelloser, kann besser rechnen oder lernt schneller. Wenn jemand stets ein pikobello aufgeräumtes Haus hat und trotzdem noch alle beruflichen und privaten Verpflichtungen schafft, bei deren Erfüllung Sie regelmäßig ins Schleudern kommen, dann hat er ein besseres Zeitmanagement. Aber diese Eigenschaften haben nichts, überhaupt nichts mit Ihrem Kern, Ihrem Innersten, Ihrem selbst zu tun. Egal ob Sie bei einer Sache besser oder schlechter sind als andere Menschen, Sie bleiben stets der gleiche, wertvolle Mensch.
  • 4. Tipp für mehr Selbstbewusstsein: Suggestionen und Glaubenssätze können, regelmäßig angewandt, dabei helfen, das Selbstbewusstsein zu stärken und aufzubauen. Viele Menschen setzen hierbei auf Hypnose. In der Hypnose ist das Unterbewusstsein besonders aufnahmefähig für Suggestionen. Daher arbeiten viele Menschen, die ein mangelndes Selbstbewusstsein haben, mit Hypnose und Suggestionen daran, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und aufzubauen.
  • 5. Tipp für mehr Selbstbewusstsein: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“ (Sprichwort). Als Kind wird den meisten eingetrichtert, bescheiden zu sein und nicht mit Erfolgen oder Talenten zu prahlen. Aber Sie sollen auch nicht prahlen, Sie sollen lediglich zu Ihren Leistungen stehen. Viele Menschen warten in der Rolle der fleißigen Biene darauf, endlich einmal gelobt zu werden und dass Ihre Leistungen auch geschätzt werden. Und wundern sich dann darüber, dass sie bei Beförderungen übergangen werden. Wenn Sie sich selbst nichts wert sind, dann werden auch andere Sie nicht gut behandeln. Sie dienen Ihnen quasi als Vorbild. Daher stehen Sie zu Ihren Talenten, Erfolgen, Wünschen und Bedürfnissen.
  • 6. Tipp für mehr Selbstbewusstsein: Viele Menschen, die ein mangelndes Selbstbewusstsein haben, tun sich schwer damit, Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen offen auszusprechen. Sie denken, sobald sie Anforderungen stellen, werden sie von ihrem sozialen Umfeld nicht mehr geschätzt bzw. stoßen auf Ablehnung. Sie wissen oft nicht, wie sie ihr Anliegen formulieren sollen. Wenn sie sich äußern, dann meist nur indirekt. Sie sind nicht klar in ihren Forderungen, da sie stets versuchen, dem anderen nicht vor den Kopf zu stoßen. Dies macht es dem Gesprächspartner leicht, die indirekten Äußerungen einfach zu überhören. „Eigentlich ist es heute eher schlecht.“ statt: „Nein, heute geht das nicht. Wie wäre es mit…?“ „Der Müll müsste auch wieder runtergebracht werden…“statt:“Bring‘ du bitte jetzt den Müll runter.“ „Müssen wir denn wirklich ins Kino?“ statt: „Ich möchte nicht ins Kino. Lass uns doch stattdessen lieber…“ Hier kann häufig ein gutes Kommunikationstraining helfen. Dort wird trainiert, wie man klar und deutlich, souverän aber dennoch freundlich seine Wünsche und Forderungen vertritt.

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Buchempfehlung

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Hector’s Reise – Ein Psychiater auf der Suche nach dem Glück von Francois Lelord

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Selbstbewusstsein – die Kunst sich selbst zu lieben.

Selbstbewusstsein – für viele ein Wunschtraum. Viele Menschen leiden unter ihrem mangelnden Selbstbewusstsein. Doch man kann selbst etwas tun. Nur Mut – jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

An dieser Stelle schon mal ein paar Tipps für ein starkes Selbstbewusstsein .

Auf dieser Webseite finden Sie Informationen rund um das Thema Selbstbewusstsein. Unter anderem Tipps zum Thema Selbstbewusstsein, einem Selbstbewusstsein Test, Erfahrungsberichten und einem Forum zum Erfahrungsaustausch mit Leidensgenossen und Menschen, die es bereits geschafft haben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und viel Erfolg auf Ihrer Reise zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Besonders im Alltag bereitet ein mangelndes Selbstbewusstsein Probleme. Die Betroffenen  scheuen sich, offen ihre Bedürfnisse und Wünsche zu äußern. Nein sagen fällt ihnen oft schwer. Menschen mit einem schwachen Selbstbewusstsein sind oft auch nicht sehr kontaktfreudig, da sie Angst haben, auf fremde Menschen zuzugehen. Ablehnung und Kritik macht ihnen schwer zu schaffen. Sie leiden unter Selbstzweifeln und halten sich selbst für nicht gut genug. Aber es ist möglich, Selbstbewusstsein aufzubauen und zu stärken. Dies erfordert ein wenig Geduld und die Bereitschaft, das Verhalten und die Denkweise in einigen Bereichen zu ändern.

Wer aber den wirklichen Wunsch hat, sein Selbstbewusstsein zu kräftigen und bereit ist, daran zu arbeiten, hat gute Chancen, selbstbewusst und selbstsicher zu werden. Wir wünschen Ihnen alles gute auf dieser Reise.
Auf unserer Partnerseite  finden Sie die Selbsthilfe CD Selbstbewusstsein-Die Kunst, sich selbst zu lieben, die sich gezielt mit dem Thema Selbstbewusstein und Selbstvertrauen befasst und stärkende und ermutigende Suggestionen enthält.

Hörprobe: Selbstbewusstsein

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Achte auf Deine Gedanken …

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Aus dem Talmud

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Gute Gedanken für jeden Tag

10 Minuten Auszug aus http://www.mentaltraining-beckers.com/ Gute Gedanken für jeden Tag.
Die gesamte CD (auch als MP3) runterzuladen auf http://www.mentaltraining-beckers.com/


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Interview der Zeitschrift Mein-TV-und-ich zum Thema Selbstbewusstsein

1.) Warum kritteln Frauen so oft an sich herum?
Schönheit ist eines der wichtigsten Kriterien im Rollenbild einer Frau. Und Frauen sprechen, im Gegensatz zu Männern, häufig und gerne über Ihre Gefühle, Sorgen und Probleme. Denn darüber sprechen ist bereits ein Teil des Lösungsverhaltens. Dieser Umstand erweckt, zumindest nach außen, den Anschein, dass Frauen häufiger unzufrieden sind mit Ihrem Aussehen.

2.) Warum wollen wir immer schön sein und anerkannt werden?
Dies ist evolutionspsychologisch bedingt. Schönheit steht für Gesundheit und Fruchtbarkeit. Wer schön, gesund, erfolgreich und anerkannt ist, steht in der Hierarchie weiter oben und verbessert dadurch seine Chancen auf einen potenziell ebenfalls schönen, gesunden und erfolgreichen Partner.
Und letztlich ist allen Lebewesen, egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, ein Hauptziel gemeinsam: Reproduktion und damit die Weitergabe und Verbreitung der eigenen Gene.

3.) Ist das eigentlich ein typisch weibliches Problem?
Auch Männer sind unzufrieden und haben „Problemzonen“. Nur sind das beim Mann naturgemäß nicht die typisch weiblichen Stellen wie Oberschenkel, Po und Oberweite.
Männer hadern eher mit ihrem Bierbauch, wären gerne muskulöser oder klagen über ihr schütteres Haar. Außerdem werden an einen Mann andere Anforderungen gestellt: Geld, Macht, beruflicher Erfolg sind die Größen, an denen man Männer misst.
Und Männer sprechen in der Regel weniger offen über ihre Gefühle. Es passt nicht ins typische Rollenbild, wenn ein Mann seinem bestem Freund vorjammert, dass er zu dick ist. Ein Mann macht das in der Regel mit sich selbst aus oder kompensiert solche Komplexe eher durch sein Verhalten.

4.) Wie kann man den Perfektionsdrang stoppen?
Man muss sich vor Augen halten, dass die Medien uns ein völlig unrealistisches Idealbild vorgaukeln. Dieses Ideal geht leider auch immer mehr zulasten der Gesundheit. Daher sollte man sich zunächst einmal klarmachen, dass das, was uns täglich im Fernsehen vorgesetzt wird oder uns von extrem bearbeiteten Werbefotos anlacht, nicht der Realität entspricht. Da wird mit Unmengen von Makeup, falschen Wimpern, Haarverlängerungen, falschen Nägeln und dem richtigen Licht getrickst. Und was nicht kaschiert und überschminkt werden kann, wird eben unter dem Skalpell gerichtet.
Hinzu kommt, dass es quasi der Job dieser Medienmenschen ist, gut auszusehen. Daher investieren sie auch einen Großteil ihrer Zeit in ihren Körper und ihr Aussehen. Friseurbesuche, Fitness-Studio, Solarium, Maniküre etc. gehören damit quasi zum Job dazu. Diese Zeit haben „normale“ Menschen mit „normalen“ Jobs neben Familie und Arbeit, einfach nicht zur Verfügung. Wir „Normalos“ haben keinen Personal Trainer und auch keine eigene Stylistin. Stoppen kann man diese Entwicklung, indem man sich wieder seiner selbst bewusst wird und aufhört, sich ständig mit diesen Kunstprodukten zu vergleichen. Es geht darum, wieder zu spüren, was der Seele und dem eigenen Körper wirklich gut tut. Und dazu zählen hungern, Schönheits-OPs und übertriebener Schönheits-Wahn mit Sicherheit nicht. Man sollte keinem kommerziellen Phantasiegebilde hinterherjagen, sondern sich klarmachen, welche Werte im realen Leben benötigt werden und was langfristig glücklich macht.

5.) Was kann ich konkret tun, wenn mich der Ärger über meine Problemzone wieder überkommt (vorm Spiegel/beim Kleiderkauf etc.)?

Hier hat sich das Prinzip der Achtsamkeit bewährt. Achtsam zu sein bedeutet, dass man ganz im Hier und Jetzt ist. Dass man sich seiner momentanen Gedanken und Handlungen bewusst wird und diese dann neutral und ohne sie zu bewerten, betrachtet. Dadurch erreicht man, dass man unbewusste Denk- und Verhaltensmuster aufdeckt. Und wenn man diese falschen Muster aufdeckt, kann man sie stoppen. Wenn sich der innere Kritiker wieder zu Wort meldet und uns mit Gedanken wie „Dein Hintern ist zu dick“, Deine Brüste sind viel zu klein/zu groß“ oder „Deine Nase ist riesig“ mal wieder so richtig schön fertigmachen möchte, dann lenken wir die Aufmerksamkeit zurück auf das Hier und Jetzt. Wir stoppen ganz bewusst diese Gedanken. Das erfordert Übung, denn gewöhnlich gibt der innere Kritiker nicht so schnell Ruhe und unsere Gedanken kreisen weiter um die vermeintlichen Problemzonen. Wir können dann die negativen Gedanken durch positive Affirmationen ersetzen wie: Ich bin ein wunderbarer Mensch. So wie ich bin, bin ich gut. Mein Körper und meine Seele sind schön und gesund.
Weiterhin sollte man die Aufmerksamkeit weg von den Schwächen und stattdessen hin zu den Stärken und Vorzügen legen.
6.) Wie lernt man, sich so zu akzeptieren, wie man ist?
Ob ich mich als schön empfinde oder nicht, hängt in erster Linie von meinem Selbstbild ab. Daher kann Mentales Training hier viel bewirken. Ihr Kopf entscheidet darüber, ob Sie sich für zu klein, zu dick, zu unscheinbar halten oder ob Sie mit sich und Ihrem Körper im Reinen sind. So können Suggestionen, auch unterstützend in Hypnose, und Affirmationen helfen, das Selbstvertrauen wieder aufzubauen und eine neue Sichtweise zu erhalten. Auch spezielle Meditations-Übungen, wie beispielsweise die Körpermeditation oder die Übung, sich selbst in Gedanken zu umarmen und mit Liebe zu durchfluten, können helfen, den Körper wieder positiv und freundschaftlich wahrzunehmen. Schönheit ist subjektiv – wer sich selbst für schön hält und seinen Körper mag, strahlt dieses Gefühl auch aus und wirkt damit anziehend auf andere.

7.) Wie kann ich mein Selbstbewusstsein stärken?

- Den Blick auf die eigenen Stärken richten.
Jeder Mensch hat Schwächen, Dinge, die er nicht gut kann, nicht gerne mag usw. Das gehört zum Menschsein dazu. Beschäftigen Sie sich doch lieber mit Ihren Stärken und den Dingen, die Sie gut können oder gerne machen.

- Den inneren Kritiker stoppen.
Wann immer Sie sich selbst wieder dabei erwischen, wie Sie sich selbst kritisieren und niedermachen, stoppen Sie diese Gedanken. Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Gedanken Sie negativ beeinflussen.

- Positive Affirmationen
Ersetzen Sie negative Gedanken wie „Ich bin absolut unfähig, ich bin zu dick, ich bin hässlich“ usw. durch positive Glaubenssätze wie „Ich bin ein wunderbarer Mensch. Ich werde geliebt und geschätzt. Ich liebe meinen Körper“, die Sie sich wie ein Mantra jeden Tag immer wieder vorsagen.

- Machen Sie eine Liste mit Ihren Stärken
Schreiben Sie alle Eigenschaften und Fertigkeiten auf, für die Sie schon einmal ein Lob erhalten haben (Augen, Lippen, Haare, Lächeln, Beine, Ihre Ehrlichkeit, Ihren Humor, Ihre Zuverlässigkeit).

- Sparen Sie nicht mit Eigenlob
Wann immer Sie etwas auch nur ansatzweise gut machen, loben Sie sich! Eigenlob ist sehr wichtig. Entwickeln Sie sich selbst gegenüber eine freundschaftliche und wohlwollende Haltung.

- Seien Sie nachsichtig
Menschen mit wenig Selbstbewusstsein sind meist selbst ihr strengster Kritiker. Seien Sie sich selbst ein guter und nachsichtiger Freund und seien Sie barmherzig zu sich selbst.

- Keine Vergleiche ziehen
Hören Sie auf, sich ständig und immer zu vergleichen. Vergleiche führen schnell zu Frust und sorgen dafür, dass wir uns unterlegen fühlen.

- Nichts und niemand ist perfekt!
Lernen Sie, Ihre kleinen Fehler, Schwächen und Macken zu akzeptieren und nehmen Sie sich so an, wie Sie sind. Niemand ist perfekt! Und gerade diese kleinen Macken und Unvollkommenheiten machen uns einzigartig.

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Es gibt nicht nur nette Menschen

Ich bekomme oft Anfragen, die alle irgendwie in die gleiche Richtung gehen: Eine Person (Kollege, Klassenkamerad, Freund, Verwandte) verhält sich unfreundlich, unkollegial, gemein, heimtückisch, fies, unfair. Was kann man dagegen tun und wie kann man das ändern?

Der erste Rat wäre natürlich, den Betreffenden freundlich darauf anzusprechen und in einem klärenden Gespräch zu versuchen, das Problem anzusprechen. Dies kann in einigen Fällen auch eine Verbesserung bringen. Oft ist ein klärendes Gespräch auch des Rätsels Lösung und der andere wusste gar nicht, dass etwas an seinem Verhalten nicht in Ordnung war oder dass er Sie kränkt. Aber oft wird ein Gespräch auch keine Besserung bringen und die andere Seite wird ihr Verhalten nicht einstellen.

Was Sie dann tun können? Die Sache so akzeptieren. Es gibt Menschen, die einen schwierigen Charakter haben. Daran wird auch ein klärendes Gespräch nicht mehr viel ändern. Wichtig ist, dass Sie dieses schlechte Verhalten nicht auf sich attribuieren. Natürlich haben die meisten Menschen in ihrer Kindheit gelernt, wenn ich mich richtig verhalte, dann sind die anderen Menschen nett zu mir. Wenn ich böse bin, meine Hausaufgaben nicht mache oder andere Kinder haue, dann bekomme ich Ärger. Also wenn man sich an Vorgaben und Regeln hält, ist alles gut. Wenn nicht, gibt es Ärger. Verständlich, dass man denkt, man selbst habe etwas falsch gemacht, wenn jemand anderer sich plötzlich böse verhält. Man denkt, etwas im eigenen Verhalten oder in der eigenen Person veranlasse diesen Menschen dazu. Aber leider gibt es auch Menschen, die einfach nicht nett sind. Dies hat absolut nichts mit Ihnen zu tun. Erfahrungen, Erziehung, angeborene Charaktereigenschaften – dies alles macht aus Menschen eine individuelle Persönlichkeit. Aber nicht immer zum Positiven. Und je nach Ausprägung dieser Charaktereigenschaften ist es sehr schwer, hier noch spürbare Veränderungen zu erzielen. Grundsätzlich gilt sowieso, dass solche Veränderungen nur herbeizuführen sind, wenn die betreffende Person sich auch selbst ändern möchte. Dann können Sie unterstützend und stärkend zur Seite stehen.
Ansonsten gilt: Jeder Mensch ist anders. Versuchen Sie, andere Menschen so zu nehmen, wie Sie sind. Bleiben Sie gelassen und ruhig und nehmen Sie verbale Angriffe und Unfreundlichkeit nicht persönlich. Wenn der Charakter so ist, dass Sie wirklich überhaupt nicht klarkommen und der Umgang mit dieser Person Sie stark belastet, sollten Sie darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller wäre für Sie, den Kontakt abzubrechen oder zumindest auf ein Minimum zu reduzieren.

Es gibt leider nicht nur nette Menschen, aber dass dies so ist, hat absolut nichts mit Ihnen zu tun! Sie haben ein Recht darauf, höflich und freundlich behandelt zu werden!

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Selbstbewusstsein oder Arroganz?

Menschen, die unter einem mangelnden Selbstbewusstsein leiden, wünschen sich, selbstbewusster zu sein. Wenn man ihnen dann aber Tipps gibt und ihnen sagt, dass sie ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen brauchen, fühlen sich viele dabei unwohl. Die eigenen Stärken anpreisen, ungeniert zu den eigenen Fehlern stehen, Wünsche und Bedürfnisse offen aussprechen und auch klar einfordern – dies ist für die meisten ein Problem. Nicht nur, dass sie sich nicht trauen. Die meisten befürchten, dadurch arrogant, eingebildet und überheblich auf andere Menschen zu wirken.

Aber ein gesundes, starkes Selbstbewusstsein hat absolut nichts mit Arroganz und Überheblichkeit zu tun. Selbstbewusstsein – sich seiner selbst bewusst sein, bedeutet nicht, dass man grundsätzlich toller und besser ist als andere Menschen. Es bedeutet vielmehr, sich selbst zu lieben und mit allen Stärken und Schwächen annehmen zu können.
Menschen die ein gesundes und starkes Selbstbewusstsein verfügen, können auch ihre Mitmenschen mit all‘ ihren Stärken, Eigenheiten und Schwächen annehmen und schätzen. Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein wirken charismatisch und einladend auf andere. Sie sind souveräne und ausgeglichene Führungspersönlichkeiten und Teamplayer.
Bei Arroganz oder Hochmut ist dies anders gelagert: Diese Menschen überschätzen ihre Fähigkeiten, stellen ihre Person, Interessen und ihre Fähigkeiten generell über die anderer Menschen und wertschätzen andere Menschen kaum. Arrogante Menschen sind sich ihrer Stärken und Schwächen nicht bewusst, sie sind häufig selbstverliebt und sehen sich und ihre Meinung als das Maß aller Dinge.
Solche Menschen “herrschen” nicht mit Charisma und Souveränität, ihre Mitmenschen haben vielmehr unter ihren Launen zu leiden und sind ihrer Willkür ausgesetzt.
Daher mein Appell an alle Menschen mit einem gebeutelten Selbstbewusstsein: Traut euch! Selbstbewusstsein hat nichts mit Arroganz und Überheblichkeit zu tun, im Gegenteil! Akzeptiert eure Schwächen aber seid auch stolz auf eure Stärken und steht dazu! Fangt an, euch selbst zu lieben und zu respektieren, betrachtet euch selbst nicht durch ein Mikroskop sondern mit den wohlwollenden Augen eines guten und liebevollen Freundes und betrachtet auch eure Mitmenschen mit dieser Einstellung. Steht zu euren Bedürfnissen und Wünschen, denn nur wenn ihr selbst zufrieden und ausgeglichen seid, könnt ihr dieses Gefühl auf andere Menschen übertragen. Ich wünsche euch allen viel Erfolg.

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Selbstbewusstsein bei Frauen

Auch wenn sich die Rollenbilder langsam verschieben, so gibt es doch immer noch klassische Klischees, was das Verhalten von Männern und Frauen angeht. Frauen können berufstätig sein, Frauen können Karriere machen, Frauen können in die Führungsetagen. Aber dabei sollen sie sich trotzdem am Rollenbild ihres Geschlechts orientieren. Das heißt im Klartext soviel wie, dass Frauen zwar durchaus dasselbe leisten dürfen wie Männer, aber dabei trotzdem lieb und nett sein sollen.

Schon kleinen Mädchen wird beigebracht, nett und höflich zu sein. Kleine Jungs dürfen ruhig mal wild sein und auf den Putz hauen, sind ja Jungs… Aber kleine Mädchen lernen, immer schön artig und nett zu sein. Eine gesunde Portion Egoismus und Durchsetzungsvermögen ist bei Jungs durchaus erwünscht. Bei Mädels hingegen nicht. Von Mädchen wird erwartet, dass sie nett, bescheiden und sanftmütig sein sollen. Und auch wenn aus Mädchen Frauen werden, bleibt diese “Regel” bestehen. Daher haben Frauen es auch heutzutage sehr schwer, sich durchzusetzen und kämpfen oft mit einem geringen Selbstbewusstsein. Frauen dürfen natürlich erfolgreich sein, dabei sollen sie aber trotzdem lieb und nett bleiben. Außerdem trichtert man ihnen ein, wie wichtig es ist, was andere denken. Und so sitzen sie in einer  Zwickmühle. Kämpfen Sie mit harten Bandagen, ähnlich wie die männlichen Kollegen, gelten sie als knallhart und abgebrüht. Eine Eigenschaft, die auch heute noch nicht ins Rollenbild einer Frau passt.  “Frau” soll auch im täglichen Konkurrenzkampf immer nett lächeln, freundlich sein und natürlich von allen gemocht werden. Wie soll das gehen?

Natürlich heißt dass nicht, dass jede Frau gleich mit dem Holzhammer ihre Interessen und Ziele verfolgen soll. Aber dass wäre bei Männern auch ebenso unpassend. Aber gleichzeitig kann man auch nicht verlangen, dass Frauen zwar dasselbe leisten, aber dennoch immer charmant und höflich bleiben.

Es gibt immer Situationen im Leben, in denen man auf Widerstand stößt und sich durchsetzen muss. Und wenn die Motivation groß genug ist bzw. das Ziel bedeutend genug ist, wird man auch alles tun, um dieses Ziel zu erreichen. Hier sind Zielkonflikte vorprogrammiert. Wenn es beispielsweise eine freie Stelle als Abteilungsleiter im Unternehmen gibt, dann werden naturgemäß mehrere Mitarbeiter den Wunsch haben, diese Stelle zu bekommen. Das bedeutet nicht, dass nun jeder die Schrotflinte auspacken soll und gnadenlos gegen alle Konkurrenten vorgehen muss. Aber es ist doch nachvollziehbar, dass alle Interessenten sich bemühen und ihr bestes geben, um diese Stelle zu bekommen. Aber während bei Männern dieser Konkurrenzkampf normal ist, erwartet man von der Damenwelt, dass sie weiterhin geduldig ausharrt und sich eben nicht an solchen Kämpfen beteiligt. Warum? Weil es nicht dem Rollenbild der Frau entspricht! Sehen Sie sich einmal in Ihrem Arbeitsumfeld um. Ein erfolgreicher Mann ist ein toller Kerl. Erfolgreiche Männer gelten als zielstrebig und karriereorientiert. Wenn eine Frau es in einer typischen Männerdomaine weit gebracht hat, unterstellt man ihr sofort, dass sie Haare auf den Zähnen hat und skrupellos ist. Gleiche Situation aber zwei unterschiedliche Maßstäbe. Es ist nicht verwunderlich, dass Frauen oft irritiert sind und Probleme mit dem Selbstbewusstsein haben. Hin- und hergerissen zwischen gesellschaftlichen Rollenbildern und den eigenen Wünschen und Zielen fühlen sie sich oft überfordert.

Was kann “Frau” daran ändern? Sicherlich lassen sich die Werte und Normen nicht von heute auf morgen ändern. Aber an der inneren Einstellung lässt sich doch etwas tun. Frauen sollten sich darüber klar werden, dass sie kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn sie ebenso karriereorientiert und ehrgeizig sind wie Männer. Frauen sollten sich auch klar darüber werden, dass es unmöglich ist, von jedem gemocht zu werden. Es wird immer jemanden geben, dem irgendetwas missfällt, was man macht. Daher ist es wichtig, sich selbst zu gefallen und seine Ansichten, Meinungen und Handlungen vor sich selbst vertreten zu können. Was zählt sind die eigenen Erwartungen, nicht die teils widersprüchlichen Wünsche und Erwartungen der anderen. Frauen sollten sich auch kein schlechtes Gewissen einreden lassen, wenn sie leidenschaftlich und zielstrebig ihre Ziele und Wünsche verfolgen.

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Selbstbewusst Flirten

Auf fremde Menschen zugehen, einfach ungezwungen Flirten – das fällt vielen Menschen schwer. Selbst Menschen, die kein schwerwiegendes Problem mit einem zu geringen Selbstbewusstsein haben, sind doch gehemmt, wenn es ums Flirten geht.

Eine gute Hilfestellung, um leichter auf andere Menschen zugehen zu können: Lernen Sie Smalltalk! Smalltalk erleichtert Ihnen den Gesprächseinstieg und Sie lernen, flexibel und locker auf Ihren Gesprächspartner einzugehen. Wer die Kunst des Smalltalks beherrscht, hat es leichter, selbstbewusst zu flirten.

Das Ansprechen fremder Menschen scheitert häufig daran, dass man nicht so recht weiß, was man sagen soll. Wer ein wenig Kenntnisse im Bereich Smalltalk hat, kennt aber die gängigen Gesprächseinstiege. Oft ist es so, dass viele den Anspruch haben, ein tiefschürfendes Gespräch zu führen mit geistreichen Fragen und auf hohem intellektuellen Niveau. Darum geht es aber beim Flirten nicht. Beim Flirten geht es doch vielmehr darum, erstmal abzuchecken, ob Potenzial “für mehr” vorhanden ist. Aber wenn Sie jemanden in der Diskothek oder Bar ansprechen, ist es nicht so clever, gleich eine politische Grundsatzdiskussion zu beginnen. Hier zählt weniger, was man sagt und fragt als vielmehr wie man fragt. Hat man ein ehrliches Interesse an seinem Gesprächspartner, dann sind auch “banale” Fragen völlig angemessen. Und mal ganz ehrlich: Bevor man zu hoch komplexen Fragen kommt, sollte man doch eigentlich mal die nahe liegenden “Fakten” abklären. Name, Beruf, Familienstand, Hobbies, Interessen, Lieblingsessen, Lieblingsfilm, Haustiere usw. Und Ihr Gegenüber merkt sehr schnell, ob es sich um ehrliches Interesse handelt oder Sie Ihre Fragen nur “herunterspulen”.

Beim Smalltalk gilt: üben, üben, üben. Mit jedem Mal, wo Sie Ihre Smalltalk Kenntnisse anwenden, werden Sie sicherer und souveräner und dadurch selbstbewusster. Ganz hilfreich ist es, wenn Sie zuerst in ganz banalen Situationen und an “neutralen” Personen üben. Also einfach ein bisschen Smalltalk mit der netten Verkäuferin beim Bäcker, mit dem Busfahrer, beim Friseur, im Wartezimmer usw. Also bei Personen, mit denen Sie nicht flirten möchten und in völlig unverfänglichen Situationen. Sprechen Sie über das Wetter, über die hohen Spritpreise, den Verkehr in der Innenstadt und die wenigen Parkplätze usw. Dann sind Sie wesentlich sicherer und selbstbewusster, wenn Sie dann in eine Situation kommen mit einer Person, die Sie wirklich attraktiv finden und mit der Sie Flirten möchten.

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